Auf
Zukunftskurs

Nicht nur Haushalte, sondern auch immer mehr Gewerbebetriebe machen sich als „Strom-Prosumer“ unabhängiger und sparen Energiekosten. Kein Wunder, denn der eigene Strom aus Photovoltaik wird ständig kostengünstiger. Und mit der Digitalisierung der Energiewende entstehen zusätzliche Möglichkeiten, ihn zu nutzen. Die Zukunft wird spannend – und komfortabel, denn um die Details kümmern sich die Experten von SMA.

Ganz entspannt Stromkosten senken

Strom kommt aus der Steckdose. Ob Heizung, Licht, Küchengeräte, Waschmaschine oder Unterhaltungselektronik – einfach Stecker rein und die Geräte zu Hause funktionieren. So weit, so gut? Nicht ganz, denn Strom kommt am Ende zwar aus der Steckdose, wo er erzeugt wird, ist jedoch eine ganz andere Frage.

UNABHÄNGIG

Familie Franz spart mit der eigenen Solaranlage Stromkosten – und muss sich dabei um nichts kümmern.

Familie Franz hat diese Frage für sich sehr schnell beantwortet. Als Florian und Jennifer Franz in Kassel mit dem Bau ihrer Doppelhaushälfte begannen, war klar: „Wir wollen unseren eigenen Strom produzieren, mit einer Solarstromanlage auf dem Dach.“ Jennifers Vater war an dieser Entscheidung wohl nicht ganz unschuldig. Der leidenschaftliche Tüftler baute seine Solaranlage vor vielen Jahren selbst aufs Dach – damals schon mit Technik von SMA. Der Solarpionier versuchte sogar, einen Stromspeicher zu integrieren.

Diese Pionierzeit ist längst vorbei. Photovoltaik ist heute nicht mehr nur etwas für Tüftler und Technik-Freaks. Viele Hausbesitzer beschäftigen sich in erster Linie aus Kostengründen mit der Frage der effizienten Stromversorgung – und profitieren davon, dass in immer mehr Regionen der Welt Solarstrom schon kostengünstiger ist als konventionell erzeugter Strom.

SOLARANLAGEN WERDEN IMMER KOSTENGÜNSTIGER.

Zum Beispiel kostete eine 5-kW-Photovoltaikanlage in Deutschland 2007 noch 22.500 Euro. Derzeit sind für eine solche Anlage nur noch 6.500 Euro nötig – Tendenz weiter fallend. Auch in vielen anderen Ländern können Privathaushalte schon heute ihren Strom mit Photovoltaik viel günstiger selbst erzeugen, als wenn sie ihn vom Versorger beziehen.

ZUKUNFTSWEISEND

Joanna Marienhagen und ihr Team sorgen dafür, dass es immer einfacher wird, Solarstrom selbst zu erzeugen und zu nutzen.

Innovativ

Der Sunny Boy 3.0 – 5.0 bietet Rundum-Komfort mit integriertem Service.

http://sunnyboy.sma.de


Für Florian und Jennifer Franz war die Investition in eine Photovoltaikanlage im Rahmen ihres Bauvorhabens gesetzt. Im Dezember 2016 ging auf ihrem Dach eine 4,9-kW-Anlage mit dem neuen Sunny Boy 5.0 in Betrieb. Der Solar-Wechselrichter mit integriertem SMA Smart Connected Service ist die perfekte Lösung für Nutzer, denen einerseits ein Beitrag zur Energiewende sehr wichtig ist, die sich aber andererseits nicht um technische Details kümmern wollen – so wie die Kleinfamilie in Kassel.

ANLAGENBETREIBER WOLLEN DIE VORTEILE EINFACH NUTZEN.

„Die Ansprüche der Kunden haben sich verändert. Wer sich heute für eine Photovoltaikanlage entscheidet, will die Vorteile einfach nutzen und sich nicht mit Technik und Betrieb auseinandersetzen. Deshalb haben wir für den Hausdachbereich mit dem Sunny Boy 3.0 – 5.0 einen Wechselrichter mit integriertem Service entwickelt“, sagt Joanna Marienhagen, Leiterin des Produktmanagements Inverter in der SMA Business Unit Residential. „Dank SMA Smart Connected erhalten unsere Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket. Denn SMA übernimmt das Wechselrichter-Monitoring sowie die Betriebsanalyse und wird im Fehlerfall selbstständig aktiv. Der Installateur kann durch unseren Service sofort reagieren, und dem Kunden wird schnell geholfen. Schließlich soll er seinen günstig selbst erzeugten Strom jederzeit nutzen können.“

Die Wirtschaftsingenieurin hat selbst eine Photovoltaikanlage und weiß aus eigener Erfahrung, welche Fragen Anlagenbesitzer beschäftigen: „Ob in Europa, USA oder Australien – Eigenheimbesitzer entscheiden sich nicht mehr primär wegen einer Förderung für eine Solaranlage. Sie wollen vielmehr Energiekosten sparen, indem sie ihren eigenen Strom erzeugen. Viele treibt der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern an. Mit Lösungen von SMA ist das längst möglich. Wir konzentrieren uns daher darauf, die Nutzung unserer Produkte sowohl einfacher zu gestalten als auch entsprechend zukünftiger Anforderungen zu entwickeln.“ So ist der Sunny Boy 3.0 – 5.0 im Vergleich zu seinem Vorgänger zum Beispiel sehr leicht und einfach zu installieren. Mit wenigen Klicks kann er über das Tablet oder Smartphone in Betrieb genommen und im Community Portal Sunny Places eingebunden werden. Selbstverständlich lässt er sich auch mit SMA Speicherlösungen wie dem Sunny Boy Storage ergänzen und über den Sunny Home Manager in das intelligente Energiemanagement mit SMA Smart Home integrieren.

Davon will auch Familie Franz in Kürze profitieren: „Im Hauswirtschaftsraum ist noch Platz für den Sunny Home Manager und einen Batteriespeicher“, sagt Florian Franz. Besitzer von Photovoltaikanlagen können nämlich ihre Stromkosten mit einem Speicher und durch die gezielte Steuerung ihrer Haushaltsgeräte ohne Komfortverlust um mehr als 80 Prozent reduzieren. Damit wird Familie Franz also immer mehr vom Stromkonsumenten zum „Prosumer“.

„Wir entwickeln unser Lösungsangebot immer weiter, um diesen „Prosumern“ Produkte und Dienstleistungen entsprechend ihrem Lebensstil anzubieten. Denn das energieeffiziente Eigenheim der Zukunft funktioniert digital. Wechselrichter, Haushaltsgeräte, Energiespeicher, Heizsystem und Ladesäule für E-Autos werden so gesteuert, dass der Eigenstromverbrauch steigt und die Energiekosten sinken. Und in Zukunft wird der dann noch überschüssige Strom einfach über das Internet verkauft“, erklärt Joanna Marienhagen. „Prosumer“ wie Florian und Jennifer Franz genießen so einfach die Sonne und die Tatsache, dass sich ihre Investition lohnt und ihr eigener Strom aus der Steckdose kommt.

HAUSHALTE KÖNNEN IHRE STROMKOSTEN UM 80 PROZENT SENKEN.

Mit der Sonne neue Chancen nutzen

VORAUSSCHAUEND

Marktleiter Stéphane Onillon kann mit der von Rémi Cazamajour geplanten und installierten Photovoltaikanlage jährlich 75.000 Euro Stromkosten sparen

Der 4. November 2016 war ein ganz besonderer Tag für Stéphane Onillon. Der 42-Jährige leitet den Hypermarché Leclerc in Pineuilh nahe Bordeaux, und am 4. November kam Michel-Edouard Leclerc, Chef der größten Einzelhandelskette Frankreichs, höchstpersönlich nach Pineuilh, um die nagelneue Photovoltaikanlage auf der Parkplatzbedachung des Einkaufszentrums feierlich einzuweihen. „Das war schon sehr aufregend“, erinnert sich Onillon. „Die Photovoltaikanlage ist ein ganz besonderes Projekt. Mit ihr machen wir unsere Stromversorgung nicht nur nachhaltiger, sondern werden auch unabhängiger vom Stromversorger und sparen Jahr für Jahr bares Geld.“

75.000 Euro Stromkosten kann Onillon dank der Anlage mit einer Leistung von 500 Kilowatt jährlich einsparen. Der saubere Solarstrom wird nahezu vollständig direkt im Einkaufszentrum genutzt und deckt rund 15 Prozent des gesamten jährlichen Strombedarfs ab. Als besonderen Service für seine Kunden hat Onillon auf dem Parkplatz Ladesäulen für Elektroautos installiert, die ebenfalls aus der Solaranlage gespeist werden.

„Immer mehr Unternehmer nutzen so wie Stéphane Onillon selbst produzierten Solarstrom direkt oder auch mit Speichern, um ihre Betriebskosten zu senken“, sagt Maik Brüschke, Produktgruppenleiter für gewerbliche Lösungen bei SMA. „Doch das ist erst der Anfang. In Zukunft werden sie noch viel mehr Möglichkeiten haben, von Solaranlagen auf ihren Gebäuden, Parkplatzdächern oder Freiflächen zu profitieren und ihre Energiekosten weiter zu senken. Der Schlüssel dafür liegt in einem intelligenten Energiemanagement.“

Dabei geht es darum, verschiedene Energiequellen und Verbraucher, wie z. B. Photovoltaik, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke oder Elektrofahrzeuge, in Kombination mit Speichern und Strombezug aus dem Netz so zu steuern, dass die Versorgung kostenoptimiert abläuft. Und weil Photovoltaik schon in naher Zukunft weltweit die günstigste Stromquelle sein wird, heißt das in erster Linie, möglichst viel selbst produzierten Solarstrom zu nutzen.

UNTERNEHMEN SPAREN MIT SOLARSTROM BARES GELD.

KUNDENFREUNDLICH

Während des Einkaufs können Besucher des Hypermarché Leclerc ihre E-Autos mit sauberem Solarstrom laden.

EFFIZIENT

Mit dem Sunny Tripower CORE1 können Betreiber gewerblicher Solaranlagen wie Stéphane Onillon künftig bis zu 60 Prozent Installationszeit sparen und die Betriebskosten weiter senken.

http://www.smacore1.com/de


„Für Privathaushalte bietet SMA schon seit vielen Jahren ein umfassendes Energiemanagement an“, so Brüschke. „Diese Erfahrungen sind auch in unsere Energiemanagementlösung für Gewerbebetriebe eingeflossen, die wir noch in diesem Jahr auf den Markt bringen werden.“ Beim betrieblichen Energiemanagement müssen noch deutlich mehr Komponenten in das System integriert und punktgenau gesteuert werden als im privaten Haushalt. Damit die Unternehmen effektiv Stromkosten sparen können, analysiert das SMA System die Energieflüsse im Betrieb, deckt Effizienzpotenziale auf und kann Erzeuger, Verbraucher und Speicher entsprechend steuern. Für ein perfektes Zusammenspiel aller Komponenten kommt es dabei darauf an, dass sie nahtlos miteinander kommunizieren können. Um dies zu ermöglichen, arbeitet SMA bereits seit längerem mit führenden Unternehmen angrenzender Sektoren wie der Wärme- und Kältetechnik, aber auch der Automobilbranche zusammen.

MIT DER DIGITALISIERUNG ENTWICKELN SICH NEUE GESCHÄFTSMODELLE.

Ein wichtiges Element für die neuen, ganzheitlichen Lösungen von SMA ist der Sunny Tripower CORE1, der weltweit erste frei stehende Wechselrichter speziell für gewerbliche Anwendungen. „Das heißt, er kann ohne Gestell in kürzester Zeit direkt auf dem Dach oder auf dem Boden installiert werden. Damit sparen wir je nach Dachkonstruktion bis zu 60 Prozent Installationszeit ein“, erklärt Maik Brüschke. Um die Projektkosten noch weiter zu senken, hat SMA außerdem Funktionen in den Sunny Tripower CORE1 integriert, die eine schnelle und einfache Einbindung in das Gesamtsystem erlauben. Der neue Wechselrichter verfügt über modernste Schnittstellen für eine schnelle und einfache Kommunikation und Netzintegration – besonders wichtig für die dezentrale und digitale Energieversorgung der Zukunft.

„Der nächste Schritt, bei dem wir unsere Kunden in Zukunft stärker unterstützen möchten, ist die Integration in den Energiemarkt“, fährt Maik Brüschke fort. „Denn mit der Dezentralisierung und Digitalisierung der Energieversorgung bieten sich für Unternehmen völlig neue Möglichkeiten.“ So könnten sie etwa überschüssigen selbst erzeugten Solarstrom an andere Unternehmen verkaufen oder Teil eines virtuellen Kraftwerks aus mehreren dezentralen Erzeugungsanlagen werden. Eine weitere Möglichkeit wird sich zukünftig aus der Nutzung von Batterien elektrisch angetriebener Fahrzeuge in Betrieben ergeben. Durch gezieltes Laden mit günstigem (PV-)Strom, aber auch Entladen, während die Fahrzeuge nicht genutzt werden, ergeben sich zusätzliche Chancen für die energetische Optimierung des Gesamtsystems.

Klingt alles ziemlich kompliziert und nach viel Aufwand? Maik Brüschke lacht. „Wir wären nicht SMA, wenn wir unsere Kunden damit allein lassen würden. Mit unserer Expertise und unseren Partnern stehen wir dafür, unseren Kunden die in der Tat nicht ganz einfache Welt der dezentralen Energieversorgungssysteme so einfach wie möglich zu gestalten. Deshalb bieten wir komplette Lösungen aus einer Hand. Dazu gehören Werkzeuge für das Systemdesign und die Anlagensimulation ebenso wie die Systemkomponenten, aber auch ganzheitliche Energiedienstleistungen für die Analyse und Optimierung der Energieflüsse oder die Integration in den Energiemarkt. Auf Wunsch übernehmen wir auch den operativen Betrieb und die Wartung des Systems. Und bei Bedarf passen wir es jederzeit flexibel an geänderte Anforderungen der Betreiber an. So können sich unsere Kunden ganz auf das konzentrieren, was sie am besten können: ihr Kerngeschäft.“

BETREIBER MÜSSEN SICH UM NICHTS SELBST KÜMMERN.